
Kommunen spielen für die Durchsetzung des Rechts auf Gleichbehandlung und die Bekämpfung von Diskriminierung eine zentrale Rolle.
Immer mehr Städte in Deutschland richten hierfür spezifische Antidiskriminierungsstellen ein und bekennen sich damit zu einem aktiven Einsatz für Chancengleichheit und gleichberechtigte Teilhabe auf kommunaler Ebene.
Die Ausgestaltung dieser Antidiskriminierungsstellen, insbesondere mit Blick auf Auftrag, Mandat und Ausstattung, fällt dabei ganz unterschiedlich aus. Bei der Einrichtung der Stellen mussten sich Kommunen bisher jedes Mal aufs Neue alleine auf den Weg machen. Angeregt durch die Antidiskriminierungsstelle des Bundes gründete sich 2019 deshalb das Netzwerk kommunaler Antidiskriminierungsstellen. Es verfolgt das Ziel, Kommunalverwaltungen im Aufbau und der strukturellen Weiterentwicklung von Gleichbehandlungsstellen und entsprechender Strategien zu unterstützen.
Eine Überschrift auf zwei Zeilen
Hier finden Sie aktuelle Informationen, Veranstaltungen und Entwicklungen aus dem Netzwerk der kommunalen Antidiskriminierungsstellen.
The Second Round of Capacity Building for Municipal Antidiscrimination Offices in Germany. Frankfurt
Representatives of 12 German municipalities came together to join the second round of the Training Series for Municipal Anti-Discrimination Offices. Hosted by the Anti-Discrimination Staff Unit of the City of Frankfurt am Main.
The Second Round of Capacity Building for Municipal Antidiscrimination Offices in Germany. Frankfurt
Representatives of 12 German municipalities came together to join the second round of the Training Series for Municipal Anti-Discrimination Offices. Hosted by the Anti-Discrimination Staff Unit of the City of Frankfurt am Main.
The Second Round of Capacity Building for Municipal Antidiscrimination Offices in Germany. Frankfurt
Representatives of 12 German municipalities came together to join the second round of the Training Series for Municipal Anti-Discrimination Offices. Hosted by the Anti-Discrimination Staff Unit of the City of Frankfurt am Main.
Studie und Handreichung „Fair vor Ort“
In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk von mittlerweile 36 kommunalen Antidiskriminierungsstellen entwickelte die Europäische Städtekoalition gegen Rassismus (ECCAR) eine Studie, um Kommunen als zentrale Akteur*innen für die Durchsetzung des Rechts auf Gleichbehandlung in den Fokus zu rücken und Entwicklungsschritte hin zu einem auf vergleichbaren Standards basierenden Modell kommunaler Antidiskriminierungsarbeit zu gehen. Im Projekt wurde aufbauend auf der Studie ebenfalls eine Handreichung für die Etablierung kommunaler Antidiskriminierungsstellen entwickelt. Im Fokus der Studie stand mit Blick auf die Einrichtung weiterer unabhängiger Beratungsstellen auf lokaler Ebene die Kooperationsmöglichkeiten wie auch unterschiedlichen Rollen und Aufgabenzuschnitte kommunaler und unabhängiger Stellen, um Menschen, die Diskriminierung erfahren, bestmöglich und wohnortnah zu unterstützen.
Aufbauend auf der Studie wird aktuell eine Qualifizierungsreihe für Mitarbeitende von kommunalen Antidiskriminierungsstellen entwickelt, um die Arbeit vor Ort zu stärken und strukturelle Veränderungsprozesse vor Ort anstoßen zu können.
Fair vor Ort –Standards für kommunale Antidiskriminierungsstellen
Das Forschungsprojekt rückt Kommunen als zentrale Akteure der Antidiskriminierungsarbeit in den Fokus und formuliert Handlungsempfehlungen, um sie zu stärken.
Europäische Städtekoalition gegen Rassismus e. V. (ECCAR e. V.) Amt für Chancengleichheit, Stadt Heidelberg Eppelheimer Straße 13, 69115 Heidelberg, Deutschland Telefon: +49 6221 58-15519 E-Mail: office@eccar.info Webseite: eccar.info↗